Deutsche Grillmeisterschaft 2017 in Fulda

Zack! Ehe wir uns versehen hatten, war schon wieder ein Jahr ins Land gegangen und in Fulda fand die „Deutsche Grillmeisterschaft 2017“ statt. Natürlich ein Pflichttermin für jeden BBQer und Grillfetischisten…  😉

Durch einen glücklichen Zufall hatten Sabine und ich sogar im Vorfeld zwei Eintrittskarten bei unserem Stammlieferanten für Grillgewürze  gewonnen. Leider war der Stand dermaßen überlaufen und Marco himself ständig von Leuten in Anspruch genommen, so dass wir nichtmal zu einem Foto mit ihm oder gar einem kurzen Plausch kamen. That’s business… oder wie man so sagt.

Der Stand von „Don Marco’s“ in aller Frühe, kurz nach Öffnung der Tore. Wären wir besser mal gleich rüber…

So aber kamen wir dazu, relativ ungestört den ersten Gaumengenuss am Stand von „Grillido“ (u.a. bekannt aus der Sendung „Höhle der Löwen“) zu genießen! Eine Auswahl an edlen Grillwürsten, vor allem mit sehr geringenm Fettanteil (!) und dafür einem hohen Eiweißanteil von 50%. Die war so lecker, daß auf dem Rückweg einige Exemplare mit nach Hause kamen… 😉

Lecker Wurst!

Ansonsten stand bei uns und unseren Freunden, die uns begleiteten und erstmals bei so was dabei waren, der Genuß im Vordergrund. Überall duftete es verlockend, wurden Proben gereicht und die Gäste angefixt.

Gyros Schichtfleisch auf der Moesta-Rotisserie
Beer-Can-Bacon-Burger! Muss ich auch mal unbedingt selbst machen… 😛
Auch standesgemäße Autos finden so langsam ihren Weg an die Stände

Ja, was soll ich zum Abschluß sagen? Keine Messe ohne neue Begehrlichkeit. Nahmen wir letztes Jahr unsere Petromax Dutch Oven mit, so waren wir uns dieses Jahr einig: Eine Feuerplatte muss her. Lässt sich prima auf der DO-Tonne bei Bedarf montieren und drauf brutzeln. Mal schauen, wie ich das umsetze…

– Muster – Sowas muss her!

Zu den Teams und Wettbewerben kann ich nicht viel schreiben. Da herrschte wie immer Stress, Abschotten und Hektik…

 

BBQ: Rinderhüftsteak an Bandnudeln mit Tomatensauce

Im TK tummelten sich noch 2 kleine Hüftsteaks mit gesamt ca. 360 Gramm vom „BIOLAND-Hof Eichenhof“ in Kreuztal. Also zu wenig zum grillen und zu viel um sie noch länger im Dunklen verharren zu lassen. Auch wollte ich mal wieder auf dem Gaskochfeld des BK Baron mit der Gußpfanne hantieren.
Los ging es damit, in etwas Olivenöl jeweils 2 kleingehackte Zwiebeln sowie Knoblauchzehen zu rösten. Nachdem die Zwiebeln etwas Farbe angenommen hatten, kamen die beiden Steaks dazu. Diese wurden nun auf jeder Seite etwa 3-4 Minuten scharf angebraten und dann wieder aus der Pfanne genommen und zwischengelagert.
Leckere Black Angus Hüfsteaks vom Eichehof Kreuztal

In der heißen Pfanne wurde nun eine Soße aus ca. 400 ml passierten Tomaten, 2 EL Olivenöl und 2 EL frisch gehacktem Basilikum sowie Pfeffer und Salz angerührt und für ca. 15 Minuten aufkochen lassen.
Passierte Tomaten, frischer Basilikum und Olivenöl
Danach für ca. 5-8 Minuten nochmals die beiden Steaks dazugeben und das Ganze köcheln lassen.
Herrlich einreduziert

In der Zwischenzeit waren dann auch die breiten Bandnudeln fertig und das Gericht konnte auf den Tellern angerichtet und serviert werden.
Ein Garpunkt, wie er mir persönlich sehr gut gefällt
Hat lecker und mediterran geschmeckt! Wird aber beim nächsten mal noch mit getrockneten Tomaten, gestifteter Zucchini und etwas mehr Soße gepimpt…

Kleine Sonntagsnachmittagsrunde

Da am Sonntag das Wetter, wider aller Vorhersagen und Erwartungen, doch trocken blieb, habe ich mich mal wieder in den Sattel der Harley geschwungen und eine kleine Bewegungsfahrt absolviert. Immerhin stand die Lady seit der letzten Fahrt schon wieder 4 Wochen in der Garage rum.

Also nach dem Mittagessen in die Kutte geschmissen und losgedüst. Das Navi mal lediglich zur Aufzeichnung mitlaufen gehabt und frei Schnauze gebollert. Es wurde eine kleine Nostalgierunde durch einen Teil meines früheren Verkaufsgebiets, durch die Stadt in der sich 10 Jahre die Niederlassung des ehemaligen Ladens befand und zurück über die Strecke, die ich gelegentlich dorthin, respektive zurück, gefahren bin. Das machte schon etwas wehmütig ob der „alten Zeiten“…

Auf jeden Fall standen nach knappen 3 Stunden Fahrt etwas mehr als 180 Kilometer auf dem Tacho und die Birne war einigermaßen für die kommende Woche freigeblasen!

Wer die Strecke nachfahren will, der klickt auf den Link zum MotoPlaner –> http://motoplaner.de und kann sie dort als gpx-Datei runterladen.

Dorade auf dem Grill zubereitet

Beim samstäglichen Einkauf lachten uns an der Fischtheke im Großmarkt ausgesprochen fangfrische „Dorade Royale“ aus Kroatien an und wanderten gemeinsam mit einer guten Handvoll „Salicorns“ (aka Queller oder auch Meeresspargel) in die Kühltasche, um dann am Samstagabend auf dem Grill zubereitet zu werden.

Fast fangfrisch, klare Augen und ein gutes Gewicht!

Zuerst die ausgenommenen Fische gut abwaschen, eventuell noch anhaftende Schuppen entfernen und die Rücken- und Seitenflossen mit einer scharfen Schere abschneiden.

Imposante Rückenflosse

Danach aus verschiedenen Kräutern, etwas Olivenöl ein Pesto zubereiten und die Fische von innen damit würzen. Der Lorbeer und der Rosmarin werden natürlich nicht püriert, sondern nur mit der Kartoffel im Fisch drapiert.

Frische Kräuter aus dem heimischen Garten
Schnelles Pesto

Kartoffeln für die Beilage schälen und einige Stücke davon in den Fisch geben, um diese dann sicher auf dem Grillrost platzieren zu können.

Kartoffeln halt…
Fertig vorbereitet warten die Doraden darauf, dass es Feuer unter dem Hintern gibt…

Den Grill auf ca. 160° – 180° C vorheizen und die Fische in der indirekten Zone bis zu einer Kerntemperatur von ca. 60° C ziehen lassen. Dauert so ca. 20 – 30 Minuten.

Sie schauen immer so ein wenig grimmig drein…

Währenddessen auf dem Seitenkocher in der Gußpfanne etwas Butter (gibt mehr Geschmack) oder Olivenöl und, ganz nach Gusto, frischen Knoblauch erhitzen und die Salicorns darin schwenken. Falls zu früh fertig, kann man das Ganze unter der Haube des Grills gut warm stellen.

Sind die Fische fertig, kann man mit einem scharfen (!) Messer einen Schnitt über die Rückenflosse und an den Kiemen herunter setzen. Dann lässt sich die Mittelgräte ganz einfach entnehmen und die Filets ablösen.

Bevor wir die Teller anrichteten, wurden noch ein paar Erdbeeren klein geschnippelt und unter die Salicorns gehoben. Die Süße der Erdbeeren harmoniert hervorragend mit dem Salz des Quellers und der leichten Knoblauchnote. Dazu dann noch ein paar gewürfelte Bratkartoffeln und fertig war eine leckere Mahlzeit…

 

Mal wieder was geDOpft…

Für gestern Abend hatte sich lieber Besuch angesagt und die Wahl zur Verköstigung dessen fiel auf ein rustikales Gulasch mit Nudeln. Wobei zur Zubereitung des Gulaschs seit langem mal wieder der Dutch Oven zum Einsatz kam. Außerdem wurde damit auch endlich die DO-Tonne eingeweiht und die Kohle von Greekfire ausprobiert.

Zuerst mal hier das Rezept (Mengenangabe für ca. 4-6 Personen:

  • ~ 1 kg Gulasch (Hier war es 3/4 vom Siegerländer Angusrind (https://www.facebook.com/eichenhofkreuztal/) und 1/4 Abschnitte von der letzten Schweineschulter fürs PP)
  • 1 große Metzgerzwiebel
  • 1 Bund Suppengrün
  • 2 EL Butter- oder Gänseschmalz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprika
  • ~ 600 ml Rinderbrühe oder -fond
  • ~ 300 ml/1 Flasche Malzbier
  • Salz, Pfeffer und sonstige Gewürze ganz nach Belieben und Geschmack
  1. Den DO von unten mit Kohle anheizen (ca. 10 Stangen Greekfire oder 15 Grillbriketts)
  2. Das Schmalz in den DO geben und darin das Fleisch anbraten. Nach entstehen einer feinen Kruste und den Röstaromen das Fleisch raus nehmen und in einer Schüssel zwischenlagern
  3. Die in Würfel gehackte Zwiebel anbraten, Tomatenmark und Paprika dazugeben, mit der Rinderbrühe/-fond und dem Malzbier ablöschen
  4. Die sonstigen Zutaten (geschnippeltes Suppengrün, evtl. gewürfelte Paprika oder sonstiges) dazu und das Fleisch wieder in den DO geben
  5. Deckel auflegen und Kohle (ca. 5 Stangen Greekfire oder 10 Grillbriketts) auf den Deckel legen
  6. ca. 2-3 Stunden köcheln lassen, dabei ab und an mal umrühren

Fertig ist ein klassisches Gulasch ohne jegliche künstliche Geschmacksverstärker und Aromazusätze. Scheint auch dem Besuch geschmeckt zu haben. War nämlich nix mehr übrig. 😉

Hier werden die Greekfire-Stangen im AZK gezündet. Nahezu ohne Qualm- oder Geruchsbelästigung! Kann man empfehlen.
Anrösten der Zwiebeln
Beigabe der sonstigen Zutaten und Flüssigkeiten

 

Kohle drauf, köcheln lassen und dabei 1-2 Bier trinken…
Ab und zu mal umrühren und den Duft geniessen
Fertig!

 

Besuch beim „1. GREEK FIRE BBQ-Festival 2017“

Eine knappe 1/4 Stunde Fahrzeit weg von hier ist die Firma „Greek Fire“ zu Hause, deren Holzkohlebriketts ich ja auch zum DOpfen verwende. Dort fand am WE deren BBQ-Festival statt. Was lag also näher, als gestern mal kurz bei deren Event vorbeizuschauen.

Leider war das Wetter ja nicht besonders dazu geeignet, sich längere Zeit im Freien aufzuhalten, was eines der teilnehmenden Teams am Wettbewerb mit diesem Slogan kommentierte…

Hunger hatten wir auch keinen und so liefen wir nur 2 Runden, schnackten ein wenig mit den Teams und schauten über deren Schultern und in die Töpfe. Dann füllten wir noch etwas unsere heimischen Gewürzvorräte auf und zogen wieder von dannen.

Hier noch ein paar Impressionen:

Vorbereitung muss sein…

Die Smoker-Lok wird angefeuert
Niederländisches Team mit viel Spaß!
Dort kauften wir u.a. dieses Gewürz. Kaum Salz drin, dafür viele Gewürze und bestens zum DOpfen geeignet  http://www.frontiercooking.nl
Es wurde Wildschwein geDOpft…

 

…welches mit guten Zutaten veredelt wurde!
Auch die Beilagen wurden stilgerecht zubereitet!
Mal schauen, ob ich die Tonne nicht auch noch um so was erweitere…

BBQ Low-Budget-Projekt: DO-Tonne

Schon eine ganze Weile stand die Tonne ungenutzt hier auf der Terrasse rum.

Die Basis

Ursprünglich mal angeschafft, um einen UDS (Ugly-Drum-Smoker) draus zu bauen. Aber da ich das ein oder andere Veto aus der Nachbarschaft befürchten muss, wurde dieser Plan verworfen. Bis mir der Gedanke kam, daraus eine windgeschützte Station für den „Dutch Oven“ zu bauen. Das Ganze sollte aber ein Low-Budget-Projekt aus vorhandenen oder zusammengeschnorrten Teilen werden und somit zog sich der Bau über knapp ein halbes Jahr dahin… 😉

Also erst mal auf Arbeitshöhe bringen, anzeichnen und den ersten Schnitt wagen!

Danach erfolgte die Anprobe und Montage der Halter zur Auflage der Platte. Die Platte sollte später aus einem Rohling für Trennscheiben bestehen, der noch zu beschaffen war.

Die Montage des rollbaren Untergestells war die letzte größere Aktion. Als erster Gedanke schwebte mir an Stelle der Siebdruckplatte ebenfalls ein Trennscheibenrohling vor. Auf dem ersten Bild liegt der unter der Tonne. Allerdings ist dieser Stahl nicht mit den mir vorliegenden Heimwerkerwerkzeugen zu bearbeiten und so wurde es halt die Holzvariante. Macht aber nix, da dort eh keine Hitze hinkommen wird.

Die Platte aufgelegt (das Loch wird noch verschlossen, damit keine Asche durchfällt) und fertig ist die DO-Station!

So schaut das Ganze dann aus, wenn der DOpf drauf steht.
Jetzt kann ich endlich auch stilecht all die leckeren Rezepte aus dem BBQ-Treff ausprobieren. 😉

In diesem Sinne…

Erste größere Ausfahrt mit der „Blauen Tante“

Das Wetter lädt ja seit der letzten Woche förmlich zum Moped fahren ein und die letzten noch aufzubrauchenden Resturlaubstage brachten es mit sich, dass ich diese auch wirklich nutzen konnte. Also wurde die Blaue erst mal gewaschen und gewienert, um die ersten Kilometer an Fahrpraxis im nahen Umland abzuspulen. Nach immerhin 12 Jahren Zweiradabstinenz erst mal langsam angehen und wieder die Sinne schärfen.

Am gestrigen Dienstag wurde es dann ernst. Ich verabredete mich mit einem anderen Harleyfahrer vom Westerwald, um eine Tour an den Rhein zu fahren. Treffpunkt war eine Tankstelle in der Nähe von Rennerod um 11:00 Uhr Vormittags.

Schaut ein wenig nach Road-Stop am Highway aus. Ein ganz kleines bisschen jedenfalls…

Von dort ging es durch das Gelbachtal (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gelbach) runter nach Bad Ems an der Lahn und dieser bis zum Rhein folgend.

Symbolbild Gelbachtal (bei Weinähr)
Die Milwaukee-Eisen bei einer Pause

Von Lahnstein aus ging es dann flussaufwärts nach Kaub. Dort machten wir dann Mittagspause beim Kultimbiss „Bennos Truck Stop“ (http://www.bennos-truck-stop.de/bennos/), seit 30 Jahren eine Institution am Rhein. Gesättigt und mit frischen Lebensgeistern ging es dann via Nassau wieder hoch auf den Westerwald und über Montabaur nach Hause. Am Ende standen für mich exakt 300 Kilometer auf der Uhr, welche inklusive der Pausen in 6,5 Stunden abgerissen wurden.

Leider habe ich nicht viele Bilder mit dem Handy machen können, da die Bluetooth Verbindung zum Navi und dem Headset ganz schön am Akku saugt. Also muss noch eine Steckdose in den Koffer.

Smoker-Event mit dem „Südwestfälischen Grillmeister 2016“ auf dem Püttmannshof

Am Samstag Abend waren wir auf dem Püttmannshof im benachbarten Sauerland. Dort wurden vom „Südwestfälischen Grillmeister 2016“, Pascal Sasse, live vor Ort auf seinem Eigenbau-Smoker Leckereien gesmokt.

Es handelt sich um einen aus 6 mm Stahlblech gefertigten Rotismoker, mit 6 rotierenden Garebenen. Dieser ist auf einem Anhängerfahrgestell aufgebaut und wiegt gut 1200 kg! Den Bau und die Einzelheiten kann man hier auf Pascals Seite nachlesen: http://www.flying-pig.de/eigenbauten/bau-des-rotismoker-361/

Neben diesem Trum standen auch noch 3 Gasgrills des Püttmannshofes bereit, auf denen Beilagen und Nachspeise zubereitet wurden.

Am Buffet gab es dann: Bacon-Bomb, Schinkenbraten, Pulled-Pork sowie mit Käse-Kräutermischung gefüllte Hühnerbrust als Hauptspeise. Dazu als Beilagen Kräuterkartoffeln, Grillgemüse, Nudel- Kartoffel- und gemischten Salat. Zur Nachspeise wurde warmer Käsekuchen im Glas gereicht. Super lecker war das alles! Leider sind die Bilder nur mit dem Handy geschossen und nicht von besonders guter Qualität. Auch hatte ich leider keine Gelegenheit, von allen Gerichten ordentliche Bilder zu schießen, da die hungrige Meute hinter meinem Rücken lauerte…  😉

Der „Südwestfälische Grillmeister 2016“, Pascal Sasse

Gefüllte Hühnerbrust
La Bomba! Die Bacon-Bomb
Tellerbild

Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend mit gutem Essen und netten Leuten. Vor allem Pascal einmal persönlich kennengelernt zu haben, hat uns sehr gefallen und ich denke, es war nicht das letzte Treffen/Event mit ihm!

Total gesättigt machten wir uns dann wieder in der Nacht auf den Heimweg und fielen kurz drauf zu Hause in einen komatösen Schlaf.