Deutsche Grillmeisterschaft 2018 Fulda

Wie bereits 2016 und 2017 fuhren Sabine und ich am Samstag die knapp 2 Stunden nach Fulda, um uns ein wenig über den neusten „heißen Scheiß” im sogenannten „Zentrum der Glut” zu informieren. Dies traf auch vollkommen zu. Als wir gegen 11:00 Uhr dort aufschlugen, brannte der Lorenz bereits massiv von oben, wkw ein Grill mit Oberhitze!

Also erst mal hinsetzen, was zur Erfrischung holen und umschauen…

Danach dann mal auf zum Rundgang. An den Verkaufsständen wurde schon fleißig geschnibbelt, gespießt und erste Ergebnisse präsentiert. Dagegen war es bei den Wettkampteams noch recht ruhig und wie immer abgeschottet? Ist eh nicht unsere Welt, also belasse ich es hierbei.

Hier eine kleine Bilderauswahl. Mehr gibt es nicht, der DSGVO sei Dank!

 

Einbaugrill von Thüros zum Einbau in Gabionen. Gute Idee!

Vom gebotenen insgesamt waren wir dieses Jahr etwas enttäuscht! Klar, die großen und bekannten Hersteller waren da, aber die kann ich mir mittlerweile in jedem Baumarkt auch anschauen. Pfiffige Ideen und Nischenprodukte waren Fehlanzeige. Dafür waren Heerscharen von Gewürzhändlern vertreten. Das lästige dabei ist, dass die meisten versuchen einem Personenhype nachzueifern, der für mich schon bedenkliche Züge annimmt. Scheint aber den Zeitgeist zu treffen, sonst wären die nicht auf allen Social-Media-Kanälen vertreten. Außer einem neuen Gewürz aus dem Schwarzwald und einer Lederschürze (regionaler Lederverarbeiter aus Fulda!) haben wir daher auch nicht viel mehr erstanden.

Insgesamt, das wurde mir auch vom ein oder anderen Händler bestätigt, war weniger los als in den beiden letzten Jahren. Müßig abzuschätzen, ob es am heißen Wetter oder Überangebot an ähnliche Veranstaltungen liegt.

Gegen Nachmittag haben wir dann noch was gefuttert und uns etwas im Schatten eines Sonnenschirms erholt, bevor es wieder auf den Rückweg ging. Die Beef-Ribs waren ganz lecker, aber damit ist mein Bedarf auch wieder gedeckt. Zum nachmachen empfehlenswert ist auch die Kräuterbratwurst mit Speckkraut und Zwiebeln.

Es geht weiter

Heute mal wieder nach dem Blauen geschaut. So langsam werd ich doch leicht hibbelig. Der Motor ist jedenfalls wieder drin.

Die Vergaser, das Gasgestänge und der Thermostat sind montiert. Auch wenn noch einiges an Komplettierungen ansteht, sieht man doch ein Licht am Ende des Tunnels.

Der Gaszug muss noch angepasst werden.

Um für die Luftfilter Platz zu schaffen, werden wir wohl nicht drumherum kommen, auch ein wenig an der Karosserie wegzuschnippeln…

Für den Anschluss des Öldruckgebers am Thermostat muss ich noch ein Winkelstück anstelle des Doppelnippels besorgen.

Was steht sonst noch an:

  • Längere Kerzenstecker (evtl. 45 Grad gewinkelt)
  • Leitungen für den Frontölkühler am Unterboden verlegen
  • Montage des Ölkühlers unter der Stoßstange und Anschluss am Motor

Ein Besuch im Krankenhaus

… stand heute auf dem Programm. Also. Bei dem Blauen, wo auch sonst.
Empfangen wurde ich von diesen beiden Kameraden. Den chinchillafarbenen Käfer kenne ich ja. Die blaue Doka würde dagegen gut in den heimischen Fuhrpark passen, oder?

Aber ich war ja gekommen, um den Blauen mal zu tätscheln und nach dem Fortschritt der Frischzellenkur zu schauen. Fazit: Es geht voran. Das länger gestufte (3,88/0,89) ist bereits eingezogen und die Hinterachse wieder komplett.

Am Motor sind die 40er Weber und das CSP-Drehgasgestänge montiert. Ebenso der Riechert-Thermostat für den externen Ölkühler, da muss nur noch die Verrohrung angepasst werden und dann kann der Motor auch wieder rein.

Danach sind noch kleiner Rest- und Nebenarbeiten zu erledigen und der Teilnahme an unserer Ausfahrt anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Käfertreter Siegerland steht nichts mehr im Wege…

News aus dem Fuhrpark

Ja, es war etwas ruhiger in der letzten Zeit hier. Geb ich ja zu. Auch, dass es etwas BBQ-lastig war. Selbst an die Aufgabe des Blogs hier habe ich gedacht. Irgendwie aber dann doch nicht übers Herz gebracht. Facebook, Instagram und Twitter sind ja nicht alles im Leben. Also versuche ich hier wieder öfters zu posten. Versprochen! Aber auch mit einer kleinen Bitte an die Leserschaft versehen: Gerne dürft ihr hier kommentieren und euren Senf dazu geben…

Was tut sich in Sachen des häuslichen und im Freundeskreis befindlichen Fuhrparks? Fang ich mal mit dem „Blauen Onkel“ an. Der wurde Mitte März mit einem geschlossenen Anhänger abgeholt und zur Frischzellenkur auf den Westerwald gebracht. Dort bekommt er das von CSP gelieferte länger gestufte Getriebe eingebaut, die Hinterachse überholt, die schon länger hier liegenden Weber-Vergaser verpasst und den externen Frontölkühler unter die Stoßstange gespaxt! Ganz Oldschool und gegen den cleanen Trend halt.

Abholung an einem feucht-kalten Morgen
Beim letzten „Krankenbesuch“ hatte sich noch nicht viel getan

Letzte Woche bekam dann auch die Harley frischen TÜV spendiert und steht wieder zum Ausritt bereit. Mal schauen, wieviel Kilometer diese Saison dazu kommen.

Der Tobi ist auch fleißig am „Agent Orange“ am basteln und das neue Aggregat ist eingepflanzt. Jetzt läuft gerade die Phase des Abstimmens und ich bin echt mal gespannt was da raus kommt. Es verspricht heiß zu werden…

Der Aggregat!
Arsch hoch und rein damit…

Am Wochenende nach Ostern feierte der Franky den 50en Geburtstag seines Krabblers mit Grillwurst und Bier. Es war ein echt schönes, wenn auch kaltes, Event!

BBQ Feuerplatte eingebrannt

Als Erweiterung der BBQ-Dutch-Oven-Tonne stand mir schon lange Zeit der Sinn nach einer Feuerplatte. Nachdem wir in der vergangenen Saison (ich weiß, es klingt für uns Ganzjahresgriller echt blöd) auf der ein oder anderen Veranstaltung auch schon mal mit lecker auf der Feuerplatte zubereiteten Speisen verköstigt wurden, war die Umsetzung eigentlich nur eine Frage der Zeit. 😉 Sabine schenkte mir zum Geburtstag diese Lektüre (Link auf Grund der DSGVO entfernt) und mit der darin enthaltenen Datei ließ ich mir die Platte bei einem Metallbauer lasern. Im Durchmesser 90 cm, Mittenloch 20 cm und zwei Grifflöcher.

 

Heute war es dann endlich soweit und ich fand endlich mal die Zeit, um die Platte einzubrennen. Das soll heißen, sie mit einer ersten Patina zu versehen, um demnächst das erste Mal drauf grillen zu können. Hier ging ich nach der einfachen Methode vor, da diese in meinen Augen völlig ausreicht.

  1. Anfeuern der Tonne und aufheizen der (zuvor grob gereinigten) Platte
  2. Einreiben der Oberfläche mit einem temperaturbeständigen Öl und mit einer Handvoll Salz abstreuen. Ich nehme dazu Sonnenblumenöl. Man kann auch Rapsöl, Palmfett (Palmin/Biskin) oder sonstige nehmen. Keinesfalls aber Olivenöl, da dieses nicht für die hohen Temperaturen geeignet ist. Das Salz wirkt als „Peeling“ und hilft beim abrubbeln.
  3. Dann kommen Kartoffelscheiben (von rohen Kartoffeln, dürfen gerne günstige oder schon etwas ältere sein) drauf und werden unter mehrmaligem Wenden geröstet bis sie verbrannt und richtig dunkel sind
  4. Dabei immer noch weiter befeuern 😉 Da ich an meiner DO-Tonne ja vorne eine große Klappe habe, geht das recht komfortabel
  5. Danach werden die verkohlten Kartoffelscheiben entfernt und weggeschmissen, die Platte nochmal mit Salz bestreut und mit etwas Öl grob sauber gerieben, Fertig ist die erste Patina auf eurer Feuerplatte. Niemals mit Spüli säubern, sonst müsst ihr wieder neu einbrennen! Grobe Reste nach dem Grillspektakel abschaben, das reicht.

Fachfrage an die Aircooled-Leserschaft

 

Im kommenden Frühjahr soll das Pendelachsgetriebe am Typ3 (BJ 11/66, EZ 01/67) gegen ein längeres ausgetauscht werden. Dazu muss ich jetzt so langsam mal das Teil bestellen. Nun stellt sich die Frage, ob es eine 2 oder 3-Bolzen Befestigung hat. Leider komme ich zur Zeit nicht unter das Auto zum nachschauen. Kann man das evtl. am Baujahr festmachen? Oder auch an diesem älteren Foto (im roten Kreis) erkennen?

Ich würde auf 2-Punkt tippen…
Was sagen die Experten?

Hot-Dog mit BBQ Sauerkraut

Heute gab es mal was schnelles vom Herd. Draußen war es mir bei dem Schnee zu usselig…

Zuerst ein BBQ Sauerkraut angesetzt. Dazu das Sauerkraut (aus der Dose) im Sieb abtropfen lassen und derweil ein paar Streifen Bacon in kleine Stücke schneiden und unterheben. Ganz nach persönlichem Geschmack etwas Pfeffer dazu und eine gute  Stunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit ein paar Streifen Bacon in der Pfanne ausbraten und wenn sie schön kross sind, auf einem Küchenkrepp „zwischenlagern“. Dann das Sauerkraut und ca. 400 ml BBQ-Sauce in der Pfanne durchmischen und aufkochen lassen,  bis der Großteil der Feuchtigkeit verkocht ist.

Bei den Würstchen für die Hot-Dogs fiel die Wahl auf die „Bavarian Style Hot-Dog Würstchen“ eines lokalen Großmetzgers. Die Bavarian sind mit einem Hauch Majoran versehen, der gut zum Sauerkraut passen sollte.

Diese wurden in der Guss-Grillpfanne gebraten und durften dann in einem Brioche-Hot-Dog-Bun Platz nehmen.

Das Sauerkraut, einen Streifen Bacon und etwas Röstzwiebeln dazu geben. Fertig!

Echt lecker!

 

Wer diese Riffs nicht mag, hat den Rock nie geliebt! R.I.P. Malcom Young

Was soll ich dazu noch schreiben? Wieder ist einer der Großen des Rock von der Bühne des Lebens abgetreten! Die Band dort oben wird immer größer…

Wenigstens eins der unzähligen Konzerte sollte man als Musikbegeisterter besucht haben. Egal in welche Richtung des Rock, Metalls oder sonstwohin sich der Musikgeschmack eines jeden im Laufe der Zeit auch wandelt…

OK, meins liegt auch schon über 20 Jahre zurück. Damals, am 05. Mai 1996 in der Frankfurter Festhalle.  Ich weiß, dass ich noch am darauf folgenden Montag eine böses Klingeln im Ohr hatte.  😛

Sehr gut zusammengefasst, hat es auch Christoph Dallach in seinem Artikel bei SPIEGEL-Online. Zu finden unter diesem Link: http://www.spiegel.de/kultur/musik/ac-dc-gitarrist-malcolm-young-gestorben-a-1178874.html

 

 

Das Ende naht!

Nein, nicht das der Welt. Oder gar dieses Blogs hier. 😉

Gemeint ist das erste Saisonende mit der Harley.

Ganze 2700 Kilometer bin ich damit gefahren. Nach 12 Jahren Motorradabstinenz für mich und meine Verhältnisse ganz gut. Auch wenn gestandene Tourenfahrer und selbsternannte Eisenärsche darüber nur verächtlich mit den Mundwinkeln zucken werden. Aber ich muss mir und der Welt ja auch nix mehr beweisen! Habe mich in den 80er und 90er Jahren des vergangenen Jahrtausends genug ausgelebt und Kilometer abgerissen.

Die Auswertung ergab, dass ich ca. 2/3 der Kilometer in den Monaten März, Mai, August und Oktober gefahren bin. Nur ganz wenig dagegen in den typischen Schönwettermonaten vor den Eisdielen gepost. Damit bin ich wohl etwas antizyklisch im Fahrverhalten zum Rest der Fahrer eines Motorrades aus Milwaukee.

Ebenfalls ein Résumé der Saison ist, dass ich nicht unbedingt der Rudelfahrer bin, sondern ganz gerne den „lone Wolf“ zelebriere und die Blaue Tante hervorragend zum freiblasen des Schädels auf einer kleinen Runde, z.B. auf den Höhen des Westerwaldes, geeignet ist.

Mal schauen, ob es noch einen schönen Tag im Oktober gibt, an dem ich auch die Zeit und Muse für eine Abschlussrunde finde…

Nachtrag vom 19.10.2017: Auf Grund des schönen Wetters und zweier kurzfristig genommenen, halben Urlaubstage habe ich die Kilometer und Monate nochmal etwas angepasst