Dieses Jahr gab es ja gleich zwei gute Gründe am vergangenen Wochenende nach Wolfsburg (WOB) zu reisen. So machte dann sich die Kleinfamilie aus dem Siegerland am Donnerstag morgen mit dem Blauen Onkel und dem Mondeo (als Begleit- und Gepäckfahrzeug) auf die Bahn in Richtung Norden.
Nachdem zwei große Staus die Fahrtzeit für die 380 Kilometer immer länger werden ließen, erreichten wir dann aber doch noch pünktlich zum Kaffetrinken den Campingplatz am Wolfsburger Allersee, wo wir unseren vorab reservierten Mietwohnwagen beziehen konnten. Leider kam es immer wieder zu Regenschauern, so daß es eine ganze Zeit dauerte die bereits anwesenden Treffenteilnehmer zu begrüßen.
Der Freitag vormittag war für die bereits angereisten zur freien Verfügung, was wir u.a. für einen Besuch im Besuch im BadeLand Wolfsburg nutzten. Herrlich so ein paar Stunden im angenehm warmen Wasser zu plantschen! Danach hatte ich dann wieder Zeit (und auch Lust) zwischen den Regenschauern weitere angereiste Fahrzeuge zu fotografieren und mit dem ein oder anderen Besitzer zu plauschen.
Per Velunds rote 61er (!) Stufe aus Schweden, eines der ältesten Fahrzeuge auf dem Platz. Auf eigener Achse angereist!

ABARTH-Anlage an Thorstens Country-TL

Am späten Freitag Nachmittag nahmen wir dann an der Führung durch die Autostadt teil. Da hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr drunter vorgestellt. Vor allem hatten wir leider keine Zeit, das Zeithaus zu besichtigen. Klasse Wortspiel.
Fotos habe ich da kaum gemacht, die meisten wissen ja, was da an modernen Fahrzeugen drin rum steht. Spaßig war es trotzdem, auf dem Parkplatz so viele Typ3 zwischen all den Besucherfahrzeugen zu sehen.



Am Samstag folgte dann das Highlight des Treffens. Wir durften nämlich mit allen Typ3s auf das eigentliche Werksgelände fahren!!! Vorab hatten einige Mitglieder des Wolfsburger Käferclubs und die Polizei (!) die Kreisel und Kreuzungen für uns blockiert. So stellten sich dann nach der Runde durch das Werk über 100 (offiziell wurden 105 Typ3 gezählt) auf dem Parkplatz vor der Werkskantine auf. Das war ein echt erhebendes Gefühl, den Blauen Onkel fast genau 45 Jahre nach seiner Produktion über die Strassen seiner "Geburtsstätte" zu chauffieren. Ich hatte echt eine Gänsehaut und einen kleinen Kloß im Hals!











Von dort aus startete dann die Suchfahrt mit Mittagspause in einem 60er Jahre-Ambiente-Gasthaus. Ich machte daraus aber mit der Gruppe der angereisten Besucher aus Großbritannien eine lockere Ausfahrt mit Sightseeing und Strawberrys kaufen.



Am Sonntag morgen reisten wir dann aber beizeiten wieder ab, um den angekündigten Staus weitgehend zu entfliehen. Hat auch ganz gut geklappt, wir haben nur etwas mehr als die Hälfte der Zeit von der Hinfahrt benötigt.

Abschließend dem Peter Gast (und seinem Team) ein ganz großes Dankeschön für die Organisation des Events. Ganz großes Kino! Ich weiß ja, wieviel Arbeit hinter sowas steckt. Ein großes Dankeschön aber auch an die Typ3-Fahrer, Besitzer und Freunde nicht nur aus allen Ecken Deutschlands, sondern auch denen aus Dänemark, England, Finnland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Rumänien, Schweden und der Schweiz, die dieses 25. Jahrestreffen zu einem wahren Europatreffen gemacht haben. Ich freue mich drauf, euch alle (und natürlich auch viele neue Gesichter) im nächsten Jahr in Bad Tölz wieder zu treffen!