...und einige kamen.
Ganz im Stil des früheren Käferblasens luden die Zornigen Käfers gemeinsam mit 1on1-Motorsports zum Testen auf die 1/4-Meile in Bitburg. Das liesen sich drei Abgesandte der Käfertreter Siegen natürlich nicht dreimal sagen und so zogen die beiden Hees-Brüder (Tobi mit dem Typ3 und Gerd mit seinem Drag-Strip-Käfer) gemeinsam mit dem Ralfi (im Blauen Onkel) bei schönstem Sommerwetter in die Eifel. Etwas chaotisch verlief bei mir die Abreise und ich vergass meine wichtigsten Utensilien für dieses Wochenende: Meinen Helm und meine Kamera!!!
Aber zum Glück lieh mir der Matze (Typ34-Treter aus dem Frankenland) mal seine knitterfreie Mütze und ich konnte dann wenigstens einmal gegen den Tobi fahren. Hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt, ich hätte es wohl besser gelassen. Was hab ich mich zum Gespött der Zuschauer gemacht...
Als erstes habe ich mal glatt beim Anrollen an die Ampel die Lichter übersehen. Kein Kunststück, wenn dir der geliehene Topf a weng zu groß ist und fast über die Augen rutscht. Also ist der Ralfi immer weiter nach vorne gerollt, immer in der Erwartung korrekt an der Line zum stehen zu kommen. Der Ampelmann hatte fast nen Herzkasper bekommen. Sorry dafür, auch nochmal an dieser Stelle! O.K. er gab mir dann noch (wenn auch unter wilden Flüchen) eine Chance und ich konnte antreten. Na ja, wenigstens bis kurz nach dem anfahren die Kupplung anfing zu rutschen. Also musste ich kurz vom Gas und konnte dann mit ner gemütlichen 20er Zeit (*hüstel*) nach 402 Metern im Ziel einrollen. Aber egal. Spass hat es gemacht und ich glaube, das war nicht das letzte Mal...
Der Frank von den Nahe-Käfern hat ein paar Fotos meines Desasters gemacht, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Voila, da sind sie:



Schade fand ich nur, das so wenige den Mut haben sich an die Ampel zu stellen. Man muss sich ja nicht die Kiste kaputt fahren. Einfach mal legal mit einem gleich stark motorisierten Kumpel messen oder versuchen seine eigene Reaktionszeit oder eine gleichmässige Gesamtzeit zu fahren hat doch auch was.
Was gibt es sonst noch zu sagen? Heiss war es. Die Versorgung mit und die Preise für Verpflegung vor Ort im fairen Rahmen. Jede Menge nette Leute wieder getroffen. Nette Vergrillung gemacht und auch die ein oder andere schwarze Dose vernichtet.
