Aber der Reihe nach. Vielleicht ist ja das nächste WE doch noch zu retten...
Schon auf der Fahrt von Freudenberg nach Koblenz am Freitag Mittag verspürte ich ein leichtes Wackeln an der Lenkung. Zweimal angehalten, Radschrauben und Radlager waren in Ordnung, also dumm geguckt (kann ich ja besonders gut) und weitergefahren, es drückte ja auch ein geschäftlicher Termin. Am späten Abend dann so gegen 22:30 auf dem Treffengelände angekommen, umgezogen, das Zelt eingerichtet und ein paar Bierchen schlabbern gegangen. War ja eh dunkel und ich ich hundemüde...
So präsentierte sich dann das Gelände am Samstag morgen nach dem frühstücken.
So viele Mitglieder des Typ3 e.V. sieht man außerhalb des Jahrestreffens auch selten auf einen Schlag:
Auch die Feuerwehr hatten wir dabei
Jörgs originaler Ex-Feuerwehr-Wagen der Würzburger Berufsfeuerwehr:

Unser Typ3-Fahrer "Basislager", bewacht von Günther und den "Checker-Kids":

"Unbekannte" beim abendlichen Tanzritual ![]()
Zusammenfassend kann ich sagen, daß es mal wieder ein richtig gelungenes Treffen war und wir viel Spaß hatten. Die Jungs und Mädels von den veranstaltenden Käferclubs haben sich mächtig ins Zeug gelegt und der Uwe hat da ein richtig gutes Gelände aus dem Boden gestampft! Wollen wir mal hoffen, daß es noch lange Jahre Bestand hat. Bilder von den anwesenden Autos hab ich ga keine gemacht, wie ich zu Hause dann feststellte. Liegt wohl daran, daß mir das gesellige Zusammensein, treffen und sabbeln mit alten Freunden/Bekannten mittlerweile interessanter und wichtiger erscheint. Außerdem findet man da im Netz genug Bildergalerien von den Autos.
Tja und nun zum weniger schönen Teil des Wochenendes. Am Samstag vormittag nutzte ich noch die Gelegenheit auf einen Sprung zu Rainer und seiner Werkstatt. Ich durfte ja dort einen längst fälligen Ölwechsel auf der Hebebühne durchführen, endlich mal in natura Rainers weißen Käfer (und noch so manch anderes Interessantes) besichtigen und in Ruhe ein bisschen mit ihm schnacken und Kaffee trinken.
Der Patient noch auf dem Boden vor der O.P.:
Rainers "Weißer", er offenbart seine Geheimnisse erst auf den zweiten Blick:
Was war der Grund für das wackeln in der Lenkung? Rainers unzweifelhafte und präzise Vermutung entlarvte dann bei der Kontrolle einen ausgeschlagenen Spurstangenkopf auf der rechten Seite.
:-(
Er ließ mich dann unter Ermahnung und Andeutung dessen, was passieren kann nur weiterfahren, nachdem ich ihm eine schnellstmögliche Reparatur zusagte. Auf dem ganzen Teilemarkt (der nicht schlecht bestückt war!) fand sich natürlich kein passender Kopf. Hab ich schon mal erwähnt, wie ich manchmal mein "67er Zwischenmodell" liebe??? Heute habe ich dann mal zwei Varianten bestellt, hoffe dass ich auch noch einen passenden Ausdrücker finde, um dann wengistens eine "Notreparatur" ohne Spureinstellen durchzuführen. Sonst ist das Moselcruising am kommenden WE wohl leider für mich gestorben. Dabei habe ich mich auch darauf schon riesig gefreut.
Weil einen Trailer krieg ich so schnell auch nicht und nur mit dem Mondeo mag ich nicht hinfahren...


Gruß Holger