...oder auch: Jahrmarkt der Eitelkeiten.
So jedenfalls kam es mir heute vor, als die Kleinfamilie diese Veranstaltung nach 6 Jahren Abstinenz mal wieder besuchte. In den letzten Jahren machte uns nämlich immer wieder die persönliche Urlaubplanung einen Strich durch die Rechnung. Wäre das nicht so gewesen, wäre der Schock wahrscheinlich heute nicht ganz so groß gewesen, denn dann wäre man mit dem Treffen mitgewachsen. So aber vergrämte mir diese Ansammlung von Menschen das ganze und das war wohl mein letzter Besuch dort. Vor lauter Menschenmassen war ein zweiter Blick auf die Fahrzeuge nämlich gar nicht möglich, ein Stöbern auf dem Flohmarkt nur unter Geschubse und Gedränge wie auf dem Rosenmontagszug. Ausserdem werden die Modells in ihren Pettycoats auch nicht jünger und die Haut nicht straffer nur weil man im Pulk einherstöckelt.... *örks*
Da wir frühzeitig abgebrochen hatten, lieber mit dem Blauen Onkel an der Lahn entlang und über den Westerwald wieder zurück gefahren sind, ist die Bilderausbeute natürlich etwas mager ausgefallen. Dafür waren die Eisbecher umso üppiger und die knapp 200 heute abgerissenen Kilometer umso erbaulicher. Noch zu erwähnen wäre das nette Gespräch mit dem Erik (und seiner Frau), dem Besitzer der Birkengrünen Stufe aus Bad Nauheim. Das sollte man unter ruhigeren Voraussetzungen wiederholen! Seinen Blog findet ihr übrigens unter: http://birch-green-vwtyp-3.blogspot.com/
So könnte ich mir "meinen" Ami durchaus vorstellen. Selbst die Dame des Hauses wäre nicht abgeneigt. Mal schauen, was die Zeit so bringt...



Mir unbekannter Typ3 in "Seesand" und sehr gutem Originalzustand. Stand in einer Seitenstrasse nur knappe 50 Meter entfernt vom Blauen Onkel:
Das "Werkscabrio"! Ein orstansässiger VW-Händler hatte das Classic-Center mit u.a. diesem Fahrzeug mitgebracht und ausgestellt. Wie man aber ja beim Dirk (unter: http://www.typ3.info/cabrio.htm) nachlesen kann, ist das ein Fahrzeug mit einigen Ungereimtheiten und der Zustand ist auch mittlerweile nicht mehr der beste:




Der Junior durfte auch schon mal (trocken) üben, kam aber über den dritten Gang und die 100er-Grenze nicht hinaus:
Menschenmassen (und das war nur der Anfang der Meile) fallen über ein ansonsten idyllisches hessisches Städtchen her: 
Alter Bekannter
Ich glaube, das Auto kenn ich jetzt schon mehr als 25 Jahre. Damals traf sich die Szene noch in einem aufstrebenden Gewerbegebiet am Stadtrand. Unvergessen...

Das Rot und die Felgen betonen noch die extravagante Coke-Bottle-Linie dieser US-Autoikone der 60er und 70er. 
Auch eine schöne Front an diesem Mercury Cougar der ersten Serie. Danach kam leider nix gescheites mehr. 


